Die Planeten im Juli 2017

Hinweis zu Zeiten: alle Zeiten in MESZ !

In diesem Monat sind die Planten Merkur und Mars bei uns nicht zu sehen.

MERKUR:
erreicht zwar am 30.7. mit   27°12‘   seine größte östliche Elongation, dennoch reicht es in unseren Breiten zu keiner Morgensichtbarkeit, denn er steht um 10° südlicher als die Sonne und beschreibt demzufolge einen kleineren Tagbogen als die Sonne.

MARS:
steht am 27.7. in Konjunktion mit der Sonne.

 

Beobachtbare Planeten:

 

VENUS:

 

VENUS bleibt weiterhin Morgenstern und baut ihre Sichtbarkeit aus, weil sie zwar zu ähnlichen Zeiten aufgeht (um ca. 2:30 Uhr MESZ), jedoch setzt die Morgendämmerung immer später ein.

Das Planetenscheibchen wird immer kleiner und „rundlicher“, da sie sich westlich der Sonne ihrer oberen Konjunktion nähert.

 

 

JUPITER:

 

Im Juli sind die letzten noch sinnvollen Beobachtungstermine für den Großplaneten Jupiter. Er befindet sich auf dem Rückzug, was der hellen Nacht in diesem Sommermonat geschuldet ist. Die Planetenhelligkeit nimmt auf – 1,9mag ab, der Äquatordurchmesser beträgt nur noch 34“.

 

SATURN:

Saturn stand am 15.6. in Opposition und befindet sich ebenfalls auf dem Rückzug. Dennoch ist er im Juli lange Zeit zu beobachten. Seine geringe Deklination von -21,9° lässt ihn aber sehr tief stehen. Trotzdem bleibt er sehenswert, weil seine Ringöffnung mit 26,7° nahezu maximal ist.

Äquatordurchmesser : 18“.

 

 

URANUS:

Uranus ist als Beobachtungsobjekt zurückgekehrt und Planet der zweiten Nachthälfte. Mit 5,8mag bedarf es aber schon lichtstarker Optik, um ihn am Morgenhimmel zu sehen. Seine Deklination beträgt +10,2°, Durchmesser etwa 3,5“.

 

NEPTUN:

Neptun ist in rückläufiger Bewegung und bereitet seine Opposition vor, die er aber erst am 5.9. erreicht. Der 7,8mag helle Planet ist mit seinen 2,3“ Durchmesser ohnehin nur etwas für Spezialisten. Deklination: -7°.