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Titelbild
         Finsternis 2006 Manavgat/Türkei                           AR 12192 26.10.20014
   
Unser Tagesgestirn die Sonne
 
 
bietet für den Amateurastronomen eine Fülle von Beobachtungsmöglichkeiten. Die Strukturen der Sonnenoberfläche sind "lebendig", man ist Zeuge der schnellen Veränderungen in einer "Sternatmosphäre" und kann sie visuell oder fotografisch beobachten. Interessant ist die Sonnenbeobachtung in unterschiedlichen Spektralbereichen, wie dem weißen Gesamtlicht und dem roten Licht der Wasserstoff-Alpha-Linie: Das Sonnengesamtlicht zeigt die Strukturen der Photosphäre, wie Sonnenflecken und Granulation . Das H-Alpha-Licht läßt uns die große Dynamik des Übergangsbereichs zwischen Photosphäre und Korona beobachten. In dieser Atmosphärenschicht der Sonne, der Chromosphäre, findet ein gewaltiger Energietransfer in die Korona statt. (Die Temperatur steigt in ca. 5000 km von 4000  auf 1 Million Grad !) Sichtbar sind in Amateurinstrumenten die aktiven Gebiete um Sonnfleckengruppen herum, die Feinstruktur des "chromosphärischen Netzwerks", das bei diesem Aufheizungsvorgang eine Rolle spielt, Protuberanzen und viele veränderliche Details mehr. Gerade diese teilweise sehr schnellen Veränderungen machen die Beobachtung der Chromosphäre im H-Alpha-Licht so lohnend.
        

 Unser Vereinsmitglied Henning Barnstorf beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der Fotografie der Sonnenaktivität und schildert im Detail Teleskop, Fototechnik auf seiner Website SonnenSeiten.

Sonnenfotografie im Weiß- und H-Alpha-Licht. Aktuelle und ältere Aufnahmen.

Ausführlichere Berichte aus den vergangenen Jahren finden sich hier:  

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