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Ausgewählte Fotos von Hans Seyfried

 (Eingesetzte Instrumente)

Deep Sky Objekte haben in der Regel Katalogbezeichnungen. Folgende Abkürzungen sind geläufig (n steht für eine Ziffer):
Mnn  für Messier-Katalog,   NGC nnnn  für  New General Catalogue.
Für die markantesten Objekte haben sich aber auch Eigennamen eingebürgert, die unter den (Hobby-)Astronomen bekannt sind.

Neben den Katalogbezeichnungen aus dem Messier-Katalog (Abkürzung "M") haben die beiden Galaxien auch Eigennamen, und zwar heißen M 81  auch   "Bodes Galaxie"    und  M 82  auch "Zigarrengalaxie".

 

Hinweis zum Beobachtungsort von Hans Seyfried (Weidelbach/Hessen):

 Die durchschnittliche Himmelsqualität (Magnitude) am Aufnahmeort Weidelbach (Hessen) liegt bei 5,85 oder besser.

Die Optik  wurde von einer HEQ 5 gehalten und nachgeführt.

 

 

 

 M 31  (Andromeda-Galaxie)

 Messier 31

        

als erster beschrieb sie der persische Astronom Al-Sufi im Jahre 905, daß geriet aber in Vergessenheit. 1612 betrachtete  Simon Marius  die Andromeda - Galaxie  und Charles Messier schrieb die Entdeckung in seinen Katalog dem Wiederentdecker zu.

Die Entfernung der Galaxie beträgt zur Erde ca. 2,5Mio. Lichtjahre, Ihre Helligkeit von 3,4 mag. macht sie ohne Hilfsmittel sichtbar, ihr Durchmesser wird mit 200 000 Lichtjahre angegeben, und die  Anzahl der Sterne in der Andromeda-Galaxie beträgt etwa eine Billion oder ungefähr doppelt so viele wie für die Milchstraße angenommen wird. Durch ihr driften auf die Milchstraße zu werden die beiden Galaxien voraussichtlich in rund 4,5 Milliarden Jahren kollidieren.  Es wird eine riesige elliptischen Galaxie oder eine große linsenförmigen Galaxie dadurch entstehen .  Am Sternenhimmel erreicht sie eine beachtliche Größe von 180' x 63' und ist visuell ein leicht erreichbares Objekt.

Aufgenommen habe ich Andromeda am 4. August 2019 mit einem 5" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 1000 DA 200 x 45Sek. Sekunden belichtet bei ISO 800. Es wurden noch 30 Darks, 30 Bias und 30 Flats gemacht.                     Foto Hans Seyfried

                                       

 

   M33

M 33

Foto: Hans Seyfried und Daniel Wertsch


M33 (auch NGC 598 genannt) wurde wahrscheinlich vor 1654 vom italienischen Astronomen Giovanni Battista Hodierna entdeckt. Charles Messier entdeckte sie in der Nacht vom 25. auf den 26. August 1764 unabhängig  wieder . Sie wurde in seinem Katalog der Nebel und Sternhaufen als Objektnummer 33 veröffentlicht. Mit einem Durchmesser von etwa 60.000 Lichtjahren und einer scheinbarer Größe von 70,8 x 41,7 Bogenminuten  ist die Triangulum-Galaxie das drittgrößte Mitglied der lokalen Galaxiengruppe, ungefähr 60% so groß wie die Milchstraße. Sie ist 2,73 Millionen Lichtjahre unserer Galaxie entfernt und mit einem Fernglas nicht unbedingt leicht zu sehen.  Dieses Bild ist ein gemeinsames Projekt von Daniel Wertsch mit seinem 6" Newton und Hans Seyfried mit einem 5" Newton. Die 100 Bilder von Hans wurden mit einer Canon 1000 DA gemacht und 50 Sek., ISO 800 und 20 Darks 30 Flats und 40 Bias bearbeitet. Daniels Bilder  mit einer Canon 600 D. Seine Bilddaten sind 100 Bilder a 80 Sek., ISO 800, 20 Bias. Das Ganze wurde  zusammen gefügt und im AstroPixelProcessor verarbeitet. 

 

Messier 33

 Foto: Hans Seyfried

Dieses Foto von M33 wurde von Hans Seyfried unter folgenden Bedingungen gemacht:

Canon 6 Da mit 500 Bildern a 30 Sek. bei ISO 3200; Gesamtbelichtungszeit 250 Minuten (= 4 Std. 10 Min.) beteiligt. Newton 5", Montierung: HEQ 5 getragen.

M51                                                                            

 M51

Foto:  Hans Seyfried und Daniel Wertsch

Die Entdeckung von M51 geht auf Charles Messier und den 13.Oktober 1773 zurück. Die sogenannte " Strudel Galaxie "  Messier 51 befindet sich im Sternbild Jagdhunde an der Grenze zum Großen Bären. Bereits im 8x50 Fernglas sind zwei Objekte als verschwommene Lichtflecken wahrnehmbar. Die Entfernungsangaben schwanken zwischen 23 Mio. und  über 30Mio.Lichtjahren. Messier 51 ist mit einer Ausdehnung von rund 76000 Lichtjahren und einer Scheinbaren Größe von 11,2x6,9 Bogenminuten, nur geringfügig kleiner als unsere Galaxis und besitzt etwa 160 Mrd. Sonnenmassen.  Die Begleitgalaxie NGC 5195 wurde lange als irreguläre Galaxie geführt. Sie wurde aufgrund der verhängnisvollen Annährung an NGC 5194 völlig deformiert. Sie ist seitdem eine Starburst-Galaxie ähnlich M82. Durch die enorme Zunahme der Sternentstehungsrate, die immer noch anhält, hat die Galaxie eine große Menge ihrer Gasmassen aufgebraucht. Wieder wurde mit einen 5"und 6" Newton die Astroaufnahmen erstellt, wobei Daniel Wertsch mit seiner Canon 600 D und dem 6" Newton 100 Lights  a 40 Sek mit ISO 800 und 20 Bias zu Verfügung stellte. Hans Seyfried brachte mit seiner Canon 1000 DA 40 Lights a 120 Sek mit ISO 800, 20 Bias, 20 Darks und 20 Flats zum verarbeiten mit ein. Das Bild wurde mit AstrPixelProcessor erstellt.

 

  

M63

M63 (auch NGC 5055 genannt) oder auch als "Sonnenblumen Galaxie" bezeichnet,   

ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Jagdhunde. Das Objekt wurde am 14. Juni 1779 von Pierre Mechain entdeckt. Namensgebend sind die vielen kleinen knotenartigen Verdichtungen in den Spiralarmen. Es handelt sich dabei um Sternentstehungsgebiete und große leuchtende Gaswolken. Die Galaxie hat einen sehr aktiven Kern - wir sehen sie im Neigungswinkel von 65° - im Raum bildet die Galaxie eine Gruppe mit M 51, sie hat aber selbst keinen Begleiter - eine lichtschwache Sternspur deutet aber auf eine frühere Einverleibung einer Zwerg-Galaxie hin. Die Galaxie ist 24-37 Millionen Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt und ihr Durchmesser wird auf ca. 65.000 Lichtjahre geschätzt. Ihre Abmessungen sind ca. 12,6′ × 7,2′ und die scheinbare Helligkeit  8,5 mag.

Aufgenommen habe ich Messier 63 am 14.04.20 mit einem 8" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 600D 80 x 150 Sekunden belichtet bei ISO 800. Es wurden noch 20 Darks gemacht.

M64

 

Messier 64 Black Eye Galaxy

 

 M65, M66, NGC 3628  (LEO Triplett)

 

Foto:  Hans Seyfried und Daniel Wertsch

Leo Triplet, M65, M66, NGC 3628

ist eine kleine Gruppe von Galaxien im Sternbild Leo, die etwa 35 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Die drei Spiralgalaxien können in einem einzigen Sichtfeld gesehen werden und sind auch in kleinen Teleskopen gut zu sehen. Sie wirken höchst unterschiedlich, weil ihre galaktischen Scheiben in verschiedenen Winkeln zu unserer Sichtlinie geneigt sind. NGC 3628 liegt auf der Seite mit verdeckten Staubbahnen, die quer durch die Ebene der Galaxie verlaufen, während die Scheiben von M66 und M65 beide geneigt genug sind, um ihre spiralförmige Struktur zu zeigen. Messier 66, das größte und hellste Mitglied des Leo-Tripletts, hat einen Durchmesser von ungefähr 95 Lichtjahren. Sie hat eine scheinbare Größe von 9,1 mal 4,2 Bogenminuten und eine scheinbare Helligkeit von 8,9 mag.. Messier 65 hat eine visuelle Größe von 10,25mag. und nimmt eine Fläche von 8,709 mal 2,454 Bogenminuten des scheinbaren Himmels ein. Es ist eine Zwischenspiralgalaxie, die arm an Staub und Gas ist und wenig Hinweise auf Sternentstehung zeigt. NGC 3628 ist eine Spiralgalaxie mit einer visuellen Größe von 10,2mag.. Die Galaxie nimmt eine Fläche von 15 mal 3,6 Bogenminuten ein und scheint von einem breiten Staubband durchzogen zu sein, das sich entlang ihrer Außenkante erstreckt und die jungen Sterne in den Spiralarmen der Galaxie versteckt. Die drei Galaxien in der M66-Gruppe wurden alle durch Gravitationswechselwirkungen voneinander beeinflusst.

Es wurden mit einem 8"und 6" Newton die Astroaufnahmen erstellt, wobei Daniel Wertsch mit seiner Canon 700 DA und dem 6" Newton 11 Lights  a 60 Sek mit ISO 800 und 20 Bias zu Verfügung stellte. Hans Seyfried brachte mit seiner Canon 600 D 60 Lights a 150 Sek mit ISO 1600, 20 Darks zum verarbeiten mit ein. Das Bild wurde mit AstrPixelProcessor erstellt.

            

M74

 

Messier 74, auch genannt: NGC628 (Phantom Galaxy),

wurde 1780 von Pierre Méchain entdeckt . Méchain teilte seine Entdeckung dann Charles Messier mit , der die Galaxie in seinem Katalog auflistete .Wir haben es hier mit einer Spiralgalaxie zu tun die im Sternbild Fische beheimatet ist. Zwei klar definierte Spiralarme gehören zu ihrer Ansicht. Ihr Durchmesser beträgt ca. 95 000 Lichtjahre und beheimatet etwa 100 Milliarden Sterne. Ihr Entfernung zu uns beträgt rund 32 Millionen Lichtjahre. Eine scheinbare Größe von nur mag.10 macht sie zum zweitschwächsten Objekt des Messier Kataloges. Die Galaxie ist mit 4" Teleskopen bei guten Landhimmel schwach sichtbar. Sie wird am besten im November beobachtet.

Aufgenommen habe ich Messier 74 am 15. Sep. 2020 mit einem 8" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 70D 200 x 90 Sekunden belichtet bei ISO 800. Es wurden noch 50 Darks, 100 Bias gemacht. Das ganze wurde von einer HEQ 5 gehalten und nachgeführt.

 

M81 u. M82

Foto:  Hans Seyfried und Daniel Wertsch

Messier 81, auch als NGC 3031

Das Objekt wird manchmal zu Ehren ihres Entdeckers auch Bodes Galaxie genannt, da sie am 31. Dezember 1774 von Johann Elert Bode entdeckt wurde. Sie ist eine 7,0 mag helle Spiralgalaxie im Sternbild Großer Bär am Nordsternhimmel. Die scheinbare Fläche von M81 beträgt  25′ mal 12′Bogenminuten. Ihr Durchmesser beträgt 95000 Lichtjahre.  Die Entfernung wurde auf11-13Millionen Lichtjahren bestimmt. Messier 81 ist mit einem Durchmesser von 82.000 Lichtjahren und schätzungsweise 200 Milliarden Sternen etwas kleiner als unsere Milchstraße.

Messier 82 auch bekannt als NGC 3034 

wurde erstmals am 31. Dezember 1774 von Johann Elert Bode zusammen mit M81 entdeckt. Sie  liegt 12 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Ursa Major und hat eine scheinbare Größe von 8,4 und einen Durchmesser von 40000 Lichtjahren sie wird am besten im April beobachtet. Obwohl sie als Lichtfleck mit einem Fernglas im gleichen Sichtfeld wie  M81 sichtbar ist, werden größere Teleskope benötigt, um den Kern der Galaxie aufzulösen. Aufgenommen haben wir Messier 81/82  im März-April 2020 mit einem 8" und 6" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 600 D 60 x 120 Sekunden belichtet bei ISO 1600. Es wurden noch 20 Darks in dieser Serie  gemacht. Daniel fügte weitere 150 Lights a.90 Sek. bei ISO 800 und 50 Bias die er mit seiner Canon 700D erstellt hatte mit ein. Das Ergeniss ist ein erheblicher Detail und Kontrastgewinn.

    M81  befindet sich rechts unten, M82  rechts oben

 

M90

M 90

 

Messier 90 (auch: NGC 4569)   

Charles Messier fand M90 am  18. März 1781, die Galaxie befindet sich im Sternbild Jungfrau und ist ungefähr 59 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.  Sie hat eine Größe von 9,5x4,4 Bogenminuten und enthält ungefähr eine Billion Sterne, sowie ca. tausend Kugelsternhaufen. Es wird angenommen, das M90 sich vom Rest der Galaxien im Virgo-Cluster löst und eine der wenigen Galaxien ist, die in Richtung unserer Milchstraße reisen.  Die beste Zeit, um M90 zu sehen, ist im Mai. Auf Grund ihrer Helligkeit 9,4 mag. kann man sie schon mit einem guten Fernglas an einem klaren, dunklen Himmel sehen.  

Aufgenommen habe ich Messier 90  am 21. April 2020 mit einem 8" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 600D 80 x 150 Sekunden  bei ISO 800 belichtet. Desweiteren wurden noch 30 Darks und 50 Bias verwendet. Das ganze wurde von einer HEQ 5 gehalten und nachgeführt.

 

 

M100

 Messier 100b

am 15. März 1781 von Pierre Méchain entdeckt. Die Spiral - Galaxie hat zwei markante, gut definierte Spiralarme und mehrere schwächere.  Sie ist mag. 9,5 hell und mit 7'.4 x 6'.3 Bogenminuten gehört sie zu den größeren Galaxien im Virgo-Cluster. Eine  Entfernung von ca. 55 Millionen Lichtjahre zur Erde, sowie  einem Durchmesser von 107.000 Lichtjahren, was ungefähr 60% der Größe der Milchstraße entspricht, bedeutet das sie in kleinen Ferngläsern nur schwer zu erkennen ist. 8 Zoll-Teleskope zeigen den hellen Kern der Galaxie umgeben von Nebel .

Aufgenommen habe ich Messier 100 am 26. April 2020 mit einem 8" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 600 D 100 x 150 Sekunden belichtet bei ISO 800.Es wurden noch 30 Darks gemacht.

 

M101                                                                             

 

Foto:  Hans Seyfried und Daniel Wertsch

Messier 101 (Die Windradgalaxie)

Pierre Méchain, einer von Charles Messiers Kollegen, entdeckte 1781 die Windradgalaxie. M101 liegt 25 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt im Sternbild Ursa Major (Großer Bär) und hat eine Helligkeit von 7,9mag.. Die riesige Spiralscheibe aus Sternen, Staub und Gas hat einen Durchmesser von 170.000 Lichtjahren - fast den doppelten Durchmesser unserer Galaxie, der Milchstraße. M101 enthält schätzungsweise mindestens eine Billion Sterne. Die Spiralarme der Galaxie beinhalten Regionen sternbildender Gaswolken mit intensiver Sternentstehung. Brillante, junge Gruppen heißer, blauer, neugeborener Sterne zeichnen die Spiralarme nach. Sie kann durch ein kleineres  Teleskop bei guter Transparenz entdeckt werden und ist am leichtesten im April zu beobachten. 

Aufgenommen haben wir Messier 101 ab Juni 2019 bis März 2020 mit einem 5" und 6" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 1000 DA 50 x 90 Sekunden belichtet bei ISO 400. Es wurden noch 30 Darks in dieser Serie  gemacht.Eine zweite Aufnahmenserie mit dem 5" Newton F5 wurde mit einer Canon 600 D erbracht, dabei sind 100 Lights  a.120 Sek. ISO 800 und 30 Darks zugefügt worden. Daniel fügte weitere 40 Lights a.120 Sek. bei ISO 800 und 20 Bias die er mit seiner Canon 700D erstellt hatte mit ein. Das Ergeniss ist ein erheblicher Detail und Kontrastgewinn.

  

 

 

M104  (Sombreronebel, Sternbild Jungfrau)

Messier104

 

M106

Mes 106

trotz seines Namens wurde Messier 106 weder von Charles Messier entdeckt noch katalogisiert. Die von seinem Assistenten Pierre Méchain entdeckte Galaxie wurde zu Lebzeiten nie in seinen Katalog aufgenommen. M106 befindet sich im Sternbild Jagdhunde (Canes Venatici ) und ist 23 Millionen Lichtjahre von uns entfernt. Ihre Größe beträgt im Durchmesser 135.000 Lichtjahre und ihre Masse hat ca. 400 Milliarden Sterne. Eine Helligkeit am Sternenhimmel von 8,4 mag.. und eine sichtbare Größe von 18,6x7,2 Bogenminuten machen sie schon für kleinere Teleskope erreichbar. Aufgenommen habe ich Messier 106 am 24.04.20 mit einem 8" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 600D 45 x 180 Sekunden belichtet bei ISO 800. Es wurden noch 30 Darks gemacht. 

 

NGC 891

 

 

NGC 891,

wurde von William Herschel am 6. Oktober 1784 entdeckt. Sie ist im Sternbild Andromeda sichtbar und befindet sich ca. 30 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Galaxie, die sich über 100 000 Lichtjahre erstreckt, ist genau vom Rand aus zu sehen und zeigt ihre dicke Ebene aus Staub und interstellarem Gas. Ihre Helligkeit beträgt 10,8mag sowie eine visoelle Größe von 13,5 x 2,5 Bogenminuten. Bilder von ihr zeigen Filamentmuster im Halo der Galaxie, die sich von ihrer galaktischen Scheibe entfernen. Es wird vermutet, dass Supernova-Explosionen dazu geführt haben, dass diese Materie aus der Scheibe Richtung Halo bewegt werden. Mittelgroße Teleskope zeigen visuell einen länglichen Lichtfleck sowie ab 8 Zoll das Staubband der Galaxie.

 Aufgenommen habe ich NGC 891 am 7. Nov. 2020 in Weidelbach bei sehr guten Himmel, aber hellen Halbmond.  Zum  Einsatz kam mein 8" F5 Newton Teleskop. Bestückt mit einer Canon 70D wurden 150 Bilder  a. 180 Sekunden  bei ISO 1600 belichtet. Desweiteren wurden noch 40 Darks und 100 Bias verwendet. Das ganze wurde von einer HEQ 5 gehalten und nachgeführt.

 

 

 

 

NGC 2903  (Sternbild Löwe)

NGC 2903

 NGC 4438 (im Virgo-Haufen)

NGC 4438 ist eine linsenförmige Galaxie im Sternbild Jungfrau die etwa 52 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist. NGC 4438 interagiert mit der Galaxie NGC 4435. Astronomen vermuten, dass die beiden vor etwa 100 Millionen Jahren in einer Entfernung von etwa 16.000 Lichtjahren aneinander vorbeigerast sind. NGC 4438 gehört zur sogenannten Markarjanschen Kette, einer Gruppe von Galaxien in einem Gebiet von etwa 1,5 Grad Durchmesser. Hier im Bild rechts von der Mitte. NGC 4438 wurde am 8. April 1784 von dem deutsch-britischen Astronomen Wilhelm Herschel entdeckt. Aufgenommen wurde das Objekt mit einer Canon 600 D, es wurden 40 Lights gemacht mit ISO 800  und 150 Sekunden Belichtung, dazu 20 Darks.

 

NGC 4485 / NGC 4490

 

NGC 4490 auch als Cocoon Galaxie bekannt, wurde 1788 von William Herschel entdeckt. Sie befindet sich ca. 25 Millionen Lichtjahre  von der Erde entfernt und interagiert mit seinem kleineren Begleiter NGC 4485 sie ist daher eine Starburst–Galaxie. Die Gezeitenkräfte haben die beiden Galaxien in Form und Eigenschaften massiv beeinflusst.  NGC 4490 gehört in die Canes Venatici Galaxie Wolke .  Mit einer scheinbaren visuellen Größe von 9,8 und einer Scheinbaren Größe von 6‘.3x3‘.1 Bogenminuten kann sie mit einem 15x100 Fernglas bei guten Bedingungen beobachtet werden .

Aufgenommen habe ich NGC4485/90  am 26.,27.,28.3.21 mit einem 8" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon EOS 600D 80 x 180 Sekunden belichtet bei ISO 800. Weiter mit einer Canon EOS 1000Da 145x180 Sekunden mit ISO 800 Es wurden jeweils noch 30 Darks, 100 Bias und 50 Flats gemacht. Das ganze wurde von einer HEQ 5 gehalten und nachgeführt. Die lange Belichtung mit der Canon EOS1000 Da hat die H alpha Gebiete deutlich hervorgeholt

 

NGC 4535

 NGC 4535 und Begleiter

 

 

NGC 4567 und NGC 4568

NGC 4567 68

Bezeichnungen: NGC 4567 und NGC 4568 (in Bildmitte), Siamesische Zwillinge, Schmetterlingsgalaxien,  Entfernung: 59,4 Millionen Lichtjahre

Objekttyp: SA (rs) bc / SA (rs) bc,

 Scheinbare Größe: NGC 4567 2'.88 x 2'.24 , NGC 4568  4'.57 x2'.4

Die Galaxien wurden 1784 vom  Astronomen William Herschel entdeckt. Diese Galaxien befinden sich in den frühesten Stadien der Kollision und Verschmelzung miteinander, wobei die Sternentstehung im Bereich der Überlappung am aktivsten ist.

April 2020 - Supernova SN 2020fqv mag. 15.3  in NGC 4568 in diesem Bild deutlich rechts vom Galaxienkern erkennbar.

Aufnahmedaten:
Aufgenommen habe ich NGC 4567 und NGC 4568 am 14. Mai 2020 mit einem 8" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 600D 200 x 90 Sekunden belichtet bei ISO 1600.Es wurden noch 30 Darks gemacht.

NGC 4569

 NGC 4569 M90

 

Foto: Hans Seyfried

 

NGC 7331

 

 

NGC 7331,

ist eine etwa 40 Millionen Lichtjahre entfernte Spiralgalaxie im Sternbild Pegasus. Die Galaxie ähnelt in Größe und Struktur der Milchstraße und wird manchmal als "Zwilling der Milchstraße" bezeichnet.  Mit einer Helligkeit von10,4 mag und einem Durchmesser von 120 000 Lichtjahren benötigt man aber schon ein 3" Teleskop und Landhimmel um sie zu sehen. Sie wurde 1784 von William Herschel entdeckt. Die Hintergrund - Galaxien liegen in Abständen von ungefähr 332, 365, 348 bzw. 294 Millionen Lichtjahren. Ihre enge Ausrichtung am Himmel mit NGC 7331 erfolgt zufällig. Diese Gruppe von Galaxien wird auch als Deer Lick Group bezeichnet.

Aufgenommen habe ich NGC 7331 am 23.09.2020 mit einem 8" F5 Newton Teleskop, dabei wurde mit einer Canon 70 D 200 x 90 Sekunden belichtet bei ISO 800.Es wurden noch 30 Darks und 100 Bias gemacht. Das ganze wurde von einer HEQ 5 gehalten und nachgeführt.